Das ehemalige Bauernhaus der Familie Wapf in Altbüron/LU brannte 1973 durch einen Blitzeinschlag nieder und wurde 1974 als Mehrfamilienhaus neu aufgebaut. Dank der Sanierung 2017 und einer ganzflächig integrierten 31 kW starken PV-Dachanlage sank der Energieverbrauch von 40’580 kWh/a auf 27’280 kWh/a. Die nach Ost-West ausgerichteten monokristallinen Solarzellen erzeugen 30’000 kWh/a. Damit erreicht das PlusEnergie-MFH eine Eigenenergieversorgung von 110%. Der Solarertrag versorgt die zwei Wohnungen sowie die angrenzende Gärtnerei. Mit dem Solarstromüberschuss von 2’720 kWh/a könnten zwei E-Mobile je 12’000 km CO2-frei fahren.

Dank schrittweiser Sanierung des MFH reduzierte sich der Gesamtenergiebedarf von 40’580 kWh/a auf 27’280 kWh/a und wurde im Frühjahr 2017 zu einem PlusEnergie-MFH. Bis 2007 wurde das Gebäude mit Heizöl beheizt. Ab 2007 sparte sich die Familie Wapf den Öleinkauf und schloss sich einem Wärmeverbund an, der die umliegenden Liegenschaften mit Wärme für Heizung und Warmwasser aus einer Holzschnitzelheizungszentrale versorgt. Die 188 m2 grosse PV-Dachanlage ist als rahmenloses Glas-Laminat-Indachsystem ganzflächig angebracht und erzeugt 30’000 kWh/a Solarstrom. Die Produktion der nach Ost-West gerichteten monokristallinen Zellen übertrifft den Jahresenergiebedarf für Heizung, Warmwasser sowie den Haushalts- und Betriebsstrom um 110%.

Der Solarertrag von 30’000 kWh/a reicht, um den Jahresenergiebedarf der 4.5-Zimmer-Wohnung im Parterre und der 5.5-Zimmer-Wohnung im Obergeschoss zu decken. 31% des generierten Stroms kann sofort verbraucht werden. Die Solarstromproduktion reduziert die Fremdenergiezufuhr aus dem Wärmeverbund um ca. 10’200 kWh/a. Mit dem PEB-Solarstromüberschuss von 2’720 kWh/a könnten zwei Elektrofahrzeuge jährlich je 12’000 km CO2-frei fahren. Das PlusEnergie-MFH der Familie Wapf erhält das PlusEnergieBau-Diplom 2018. (Text: Schweizer Solarpreis 2018)

 

 

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