Das 1999 erbaute EFH Wehrli in Zeiningen konsumierte vor der Sanierung 9’800 kWh/a. Aufgrund der vorbildlichen Dachsanierung im Jahr 2016 mit der ausgezeichneten 36 cm Wärmedämmung und einem U-Wert von 0.11 W/m2K beträgt der Energiebedarf noch 9’300 kWh/a. Die ganzflächig sehr gut integrierte 14.6 kW PV-Dachanlage erzeugt 14’700 kWh/a. Sie sorgt für eine Eigenenergieversorgung von 158%. Dank optimaler Wärmedämmung und der PV-Produktion sanken die CO2-Emissionen des Gebäudes um 3.5 t pro Jahr. Der Solarstromüberschuss von 5’400 kWh/a wird für das 2020 angeschaffte Elektroauto gebraucht und reduziert – im Vergleich zu einem Dieselauto – weitere 11.1 t CO2-Emissionen – insgesamt somit 14.6 t CO2-Emissionen
pro Jahr. 

 

Das 1999 gebaute Einfamilienhaus der Familie Wehrli wurde in zwei Etappen 2016 und 2020 saniert. 2016 wurde die Dämmung des Dachs von 18 cm auf 36 cm verbessert und eine ganzflächig und vorbildlich integrierte 14.6 kW starke PV-Dachanlage installiert. Mit dem produzierten Solarstrom von 14’700 kWh/a kann der Energiebedarf des EFH zu 158% gedeckt werden. In der zweiten Sanierungsetappe 2020 wurde ein 19.5 kWh Batteriespeicher installiert, der den Eigenverbrauch von rund 20% auf über 50% steigerte. Zudem wurde eine Ladestation für das eigene Elektroauto installiert, das mit dem Solarstromüberschuss von 5’400 kWh/a CO2-frei betrieben wird. Die PEB-Sanierung zeigt exemplarisch wie aus einem «normalen» Einfamilienhaus ein PlusEnergieBau realisiert wird einschliesslich CO2-freier Elektromobilität.

Text: Schweizer Solarpreis 2021