Das EFH in Hägglingen/AG konsumiert jährlich 3’900 kWh Strom und verfügt über ein kluges Gesamtenergiekonzept. Die ganzflächig integrierte 15 kW starke PV-Anlage auf dem Dach liefert 14’300 kWh/a Strom. Der PlusEnergieBau erreicht somit eine Eigenenergieversorgung von 374%. Die Abluft der PV-Anlage wird genutzt, um die Effizienz der Luft-Wasser-Wärmepumpe zu verbessern. Wird der Solarstromüberschuss von 10’400 kWh/a des PEB für die E-Mobilität genutzt, könnten rund 21.4 t CO2-Emissionen vermieden werden.

 

Das schlichte und elegante Einfamilienhaus der Familie Roost in Hägglingen überzeugt durch die nachhaltige Bauweise und das gut aufeinander abgestimmte Gesamtenergiekonzept. Der Holzbau ist mit Zellulose und Holzfasern gedämmt und weist einen Energiebedarf von 3’900 kWh/a auf. Eine perfekt integrierte 15 kW starke PV-Anlage auf dem Dach produziert jährlich 14’300 kWh. Der Solarstromüberschuss von 10’400 kWh/a versorgt auch die Nachbargebäude mit emissionsfreiem Strom. Mit dem Überschuss könnten auch 7 E-Autos jährlich je 12’000 km CO2-frei fahren.

Da sich das Gebäude in einer Grundwasserschutzzone befindet, konnte keine Erdsonden-Wärmepumpe realisiert werden. Zur Heiz- und Warmwasserproduktion dient stattdessen eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, deren Effizienz durch die Nutzung der warmen Abluft der PV-Anlage gesteigert wird. Die Wärmepumpe kann abhängig vom vorhandenen Solarstromangebot gesteuert werden und optimiert in Kombination mit einem 1’000 l grossen Pufferspeicher den Eigenverbrauch.

Text: Schweizer Solarpreis 2021

Unser Fachpartner: clevergie ag