Der PlusEnergie-Gewerbebau Clevergie AG in Wyssachen/BE konsumiert 30’200 kWh/a. Die PV-Anlage auf dem Dach produziert zusammen mit der optimal integrierten Fassadenanlage rund 64’400 kWh/a. Somit entsteht ein Solarstromüberschuss von 34’200 kWh/a oder 113%. Der Solarstrom wird in Batterien und einem Warmwasserspeicher gespeichert; damit kann der Strombedarf von zwei Schlechtwettertagen überbrückt werden. Die Wasserspeicher liefern die Wärme für die Bodenheizung. Zwei Ladestationen speisen fünf Elektroautos und die Elektrostapler mit dem hauseigenen CO2-freien Solarstromüberschuss. Die dunkle PV-Fassade harmoniert ausgezeichnet mit der darunterliegenden Holzfassade.

Im März 2017 bezog die Clevergie AG den PlusEnergie-Gewerbebau in Wyssachen. Die massive Betonkonstruktion des Gewerbebaus sorgt zusammen mit der Wärmepumpe für einen niedrigen Energiebedarf von 30’200 kWh/a. Die 330 m2 grosse, optimal fassadenintegrierte PV-Anlage im oberen Stockwerk harmoniert ausgezeichnet mit der Lärchenholz-Fassade im ersten Stock. Das Flachdach dient als «Museum» für alte Solarpaneele, um Erkenntnisse über die Langlebigkeit der Paneele zu gewinnen. Die PV-Dachanlage ist daher suboptimal integriert.

 

 

Die 43 kW starke PV-Fassadenanlage produziert zusammen mit der 50 kW starken PV-Dachanlage mindestens 64’400 kWh/a. Bei einem Energiebedarf von ca. 30’200 kWh/a liegt die Eigenenergieversorgung somit bei 213%. Der produzierte Solarstrom wird in Batterien und einem Warmwassertank gespeichert. Die Batterien können den elektrischen Bedarf für etwa zwei Schlechtwettertage decken. Der Warmwasserspeicher dient als thermische Reserve für die Bodenheizung. Zwei Ladestationen speisen fünf Elektroautos und die Elektrostapler mit hauseigenem CO2-freien Solarstromüberschuss. Dieser PlusEnergie-Gewerbebau verdient mit seiner eleganten PV-Fassade das PlusEnergieBau-Diplom 2018. (Text: Schweizer Solarpreis 2018)

 

 

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